Das OASYS Publishing-System wird für automatisiertes Formatieren weltweit erfolgreich eingesetzt. Speziell für SGML/XML-basiertes Publishing ist OASYS auch im Bereich Loseblattwerke im Einsatz.
Für das Formatieren von Loseblattwerken wurden zahlreiche Zusatzfunktionen implementiert, die eine hohe Automatisierung ermöglichen und einen optimalen Verbund zu Content-Management-Systemen bieten.

OASYS bei der Produktion eines Loseblattwerkes:
Blattlogik mit automatischer Generierung von Kopf- bzw. Fußzeilen auf leeren Rückseiten
Schaltseitenlogik wahlweise für a/b- oder (1)/(2) Paginierung
Hineinrechnen in einen vorgegebenen Umbruch durch Berücksichtigen von Page-End-Zeichen bzw. Blattstarts
Automatisches Wechseln des Page-Layouts durch in den Daten vorhandene Attribute
Erkennung der aktuellen Ergänzungsband-Nummer zur Verarbeitung bzw. Markierung relevanter Änderungs-Objekte (OASYS erkennt den Status eines geänderten Objekts und markiert die daraus resultierenden geänderten Blätter für die Ausgabe der gewünschten Ergänzungsband-Lieferung.)
Ignorieren von eventuellen Textpassagen, die für das zu verarbeitende Werk nicht relevant sind
Unterstützung von Gruppen- bzw. Blocklogik mit entsprechendem Paginierungsverhalten
Definieren von bevorzugten Seitengruppen
Innerhalb einer Gruppe können Blattstarts ignoriert werden und Texte normal fließen. Erscheint nach einer Gruppe ein „Gap“ (mindestens ein nicht aktualisiertes Blatt), wird der folgende Blattstart zur Paginierung gültig und formt eine neue Seiten-Gruppe. Entsteht in einer Gruppe Übersatz, werden die folgenden Seiten automatisch als Schaltseiten paginiert.
Automatische Ausgabe nur der Blätter, die Korrekturstellen enthalten
Neupaginierung durch ein Command-File mit entsprechenden Seitengruppen-Informationen oder durch einen Eintrag im OASYS Looseleaf-Menü
Automatisches Einfügen neuer Blattstarts in die XML-Instanz zur Rückführung zum Content-Management-System
Download Datenblatt Loseblatt-Produktion